Hochwertiger Zahnersatz
Trotz aller Möglichkeiten der Zahnerhaltung werden Zähne über die Jahre oft schwer geschädigt oder gehen sogar verloren. Je nach Einzelfall werden wir Ihnen rechtzeitig empfehlen, stark geschädigte Zähne durch Kronen, Lücken mit „Brücken“ oder Implantaten prothetisch zu versorgen, also Zahnersatz anfertigen zu lassen.

Sie selbst tun gut daran, an den Zahnersatz hohe Ansprüche zu stellen, denn Ihr Zahnersatz muss dasselbe leisten, wie Ihre eigenen Zähne:
  • Natürlich und schön aussehen
  • Sich harmonisch in die Zahnreihen einfügen
  • Gesundheitlich und biologisch verträglich
  • Belastbar und widerstandsfähig
  • Einen hohen Kaukomfort sichern
  • Eine optimale Mundhygiene gewährleisten
Alte und defekte Füllungen müssen entfernt, kariöse Stellen saniert und wurzelbehandelte Zähne kontrolliert werden. Es muss geprüft werden, ob der Zahn noch lebt (Vitalitätsprüfung) oder ob sich an der Wurzelspitze vielleicht ein schmerzloses Granulom (Entzündungsgewebe um die Wurzelspitze) befindet; es muss geklärt werden, ob der Kieferknochen noch gesund oder schon abgebaut ist. Röntgen ist da Pflicht. Ganz wichtig und oft vergessen: Auch krankes Zahnfleisch und ein kranker Zahnhalteapparat müssen vor jeder Krone saniert werden.

Dank unserer Vielfalt an Materialien und Techniken können wir Ihnen hochwertige Alternativen bei Zahnersatz bieten. Dazu gehören zum Beispiel folgende Varianten.





Kronen
Ist ein Zahn so weit geschädigt, dass er mit einer Füllung nicht mehr dauerhaft stabil wiederaufgebaut werden kann, worin die Gefahr besteht, dass er auseinanderbricht oder wurzelkanalbehandelt ist, so kann er mit Hilfe einer Krone wiederhergestellt werden. Diese umfasst den gesamten in die Mundhöhle ragenden Teil des Zahnes wie eine Hülse und gibt ihm so seine Stabilität wieder.
Fehlen einzelne Zähne und sind noch genügend geeignete Zähne vorhanden, so kann festsitzender Zahnersatz in Form einer Brücke eingegliedert werden die mit Hilfe von Kronen verankert wird. Kronen und Brücken sind geeignet, die Funktion und das ästhetische Bild bei optimalem Komfort für den Patienten wiederherzustellen.

Der zu überkronende Zahn wird vom Zahnarzt vorbereitet (beschliffen), anschließend wird ein Präzisionsabdruck genommen. Mit diesem Abdruck stellt der Zahntechniker ein Arbeitsmodell her, auf dem er die Krone/Brücke individuell anfertigt. Mit Hilfe von Registrier- und Messverfahren, wird die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer bestimmt und seine Bewegungen aufgezeichnet. So lässt sich auch die Funktion der Zähne optimal wiederherstellen.

Welche Arten von Kronen gibt es?
  • Vollgusskronen
  • Teilkronen
  • Verblendkronen
  • Zirkonkronen/Vollkeramikkronen
Vollgusskronen
Bei der Vollgusskrone wird die gesamte Zahnschmelzkappe der natürlichen Zahnkrone ersetzt. Diese Krone hat die Form des ursprünglichen Zahns. Vollgusskronen werden aus Metalllegierungen hergestellt. Flüssiges Metall wird im zahntechnischen Labor in die gewünschte Form gegossen. Die Legierungen enthalten meist viel Gold. Umgangssprachlich werden die Vollgusskronen deshalb Goldkronen genannt. Der hohe Goldgehalt verringert die Gefahr irgendwelcher chemischer Veränderungen an der Oberfläche der Metalllegierung. Weitere Materialien, die enthalten sein können, sind Platin und Spurenelemente.

Vollgusskronen haben nicht die Farbe normaler Zähne. Sie sehen golden aus. Deshalb werden sie in der Regel nur im Bereich der Backenzähne eingesetzt, da sie dort optisch am wenigsten auffallen.
Vollgusskronen sind langlebig und weisen eine gute Verträglichkeit auf; in der Regel treten keinerlei Komplikationen auf.

Teilkronen
Im Gegensatz zur Vollgusskrone ersetzt die Teilkrone nur einen Teil der Zahnschmelzkappe. Eingesetzt wird die Teilkrone daher bei weniger stark zerstörten natürlichen Zahnkronen. Eingeteilt werden Teilkronen danach, wie viele Flächen der Zahnkrone mit dem Ersatzwerkstoff bedeckt sind. Es gibt Vierfünftel-, Dreiviertel- und Halbkronen. Teilkronen können aus Gold oder Keramik bestehen. Im Bezug darauf, welchen Anteil der Zahnkrone sie überdecken, gibt es einen fließenden Übergang zwischen Teilkronen und großen Füllungen.

Beim Ersatz durch eine Teilkrone bleibt ein Großteil der natürlichen Zahnsubstanz erhalten. Wenn der nach Außen sichtbare Teil des Zahns unbeschädigt ist, fällt der Ersatz des nicht sichtbaren Teils durch eine Teilkrone kaum auf. In manchen Fällen können das Schimmern des Metalls der Teilkrone durch den Zahn hindurch oder die Ränder der Teilkrone ein wenig sichtbar sein.

Bei einer Teilkrone sollte eine gute Mundhygiene betrieben werden, weil sich an der Grenze zur Krone Karies entwickeln könnte. Hier ist auch die exakte Anpassung der Teilkrone an die Zahnform und die Verwendung von Zahnseide für eine lange Haltbarkeit von Bedeutung.

Vollverblendkronen (VMK)
Die Verblendkrone ist eine Vollgusskrone, die im sichtbaren Bereich des Zahnes seiner natürlichen Farbe angepasst, im Fachjargon „verblendet“, ist. Dieser Effekt wird durch das Auftragen zahnfarbener Keramik erreicht.

Die Verblendkrone verbindet viele Vorteile der Vollgusskrone mit einem ästhetisch entsprechenden Aussehen: in der Regel ist sie dauerhaft haltbar, und sie leitet Wärme extrem selten weiter – das heißt, Hitzeempfindlichkeiten an den Zähnen bleiben aus. Darüber hinaus lässt sich eine Verblendkrone fast nicht von den übrigen Zähnen unterscheiden.

Manchmal werden Kronen nur an den äußeren, möglicherweise sichtbaren Seitenflächen des Zahnes verblendet. Die Kaufläche besteht in diesem Fall nicht aus Keramik, sondern aus Metall.

Zirkonkronen / Vollkeramikkronen
Die Vollkeramikkrone heißt auch Ganzkeramikkrone, Porzellankrone, metallfreie Keramikkrone oder Zirkonkrone. Bei ihr wird keinerlei Metall verwendet. Sie wird vollständig aus Keramikmassen unterschiedlicher Zusammensetzung hergestellt. In diesem Zusammenhang wird von vollkeramischen Systemen gesprochen. Diese unterliegen einer werkstofftechnischen Weiterentwicklung. Abhängig vom Stand der Forschung kommen immer wieder neuen Keramikmassen auf den Markt.

Vollkeramikkronen bieten das beste kosmetische Ergebnis: In der Regel sind sie auf den ersten Blick nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Zwar muss vergleichsweise mehr Zahnsubstanz abgeschliffen werden, um die Krone zu befestigen, aber sind gut verträglich und unempfindlich gegenüber Temperaturreizen. Sie können unter Umständen etwas leichter als andere Kronen brechen, früher kamen sie deshalb nur im Bereich der Frontzähne zur Anwendung. Dort sind die Dehnungskräfte am geringsten und die Ästhetik am wichtigsten. Mittlerweile gibt es verbesserte vollkeramische Systeme, die Vollkeramikkronen auch im Seitenzahnbereich möglich machen.

Für Träger einer Vollkeramikkrone ist allerdings eine gute Mundhygiene wichtig, um Karies vorzubeugen.

Teleskopkrone / Doppelkrone
Teleskopkronen bestehen aus zwei übereinander gesteckten Kronen und verankern herausnehmbaren Zahnersatz mit dem Gebiss. Das unterscheidet sie von den anderen Kronenarten, die Reparaturmöglichkeiten für einzelne Zähne darstellen. Der an einer Teleskopkrone befestigte herausnehmbare Zahnersatz kann mehrere Zähne zugleich ersetzen.

Der innere Teil der Krone wird an einem Zahn dauerhaft befestigt. Dieser dient dann als Anker für die Gesamtkonstruktion. Der äußere Teil der Krone ist mit dem herausnehmbaren Zahnersatz verbunden. Er wird über den inneren Kronenteil gestülpt. Die physikalische Kraft, die für eine feste Verbindung zwischen äußerem und innerem Kronenteil sorgt, wird als Haftung oder Haftreibung bezeichnet.

Mindestens zwei Zähne sind notwendig, um sie mit einer Teleskopkrone versorgen zu können. Zwischen ihnen erstreckt sich der herausnehmbare Zahnersatz, die Teleskopprothese. Der innere Teil der Krone besteht meist aus Gold. Der äußere Teil besteht ebenfalls aus Gold. Er ist aber in der Regel mit zahnfarbenem Material verblendet.

Bei Teleskopkronen sind innerer und äußerer Kronteile zylindrisch. Sie erinnern an die Zylinder eines Teleskops, die ineinander geschoben werden können.

 



 

Brücken
Ist die Zahnreihe durch eine Lücke unterbrochen oder durch einen endständig fehlenden Zahn verkürzt, sind die Nachbarzähne schon mit Füllungen oder Kronen behandelt oder es ist keine Implantation möglich, kommen festsitzende Brücken zum Einsatz. Im Prinzip gehören zu einer Brücke mindestens zwei Zähne: Die Pfeilerzähne, die die Brückenanker tragen. Dies sind Kronen, die mit den fehlenden Zähnen – den Brückengliedern – verbunden sind und die auf den beschliffenen Zähnen mit einem Spezialzement befestigt werden.

Die Verfahrenstechniken sind ähnlich wie bei der Kronenherstellung. Ausführungen sind möglich als Vollkeramikbrücken aus Zirkonoxid, sowie Vollverblendbrücken mit Goldgerüst und reine Metallbrücken. Alle Brücken sind fest im Mund einzementiert.

 



 

Prothesen:
Sind größere Lücken im Gebiss entstanden, die nicht mehr durch festsitzenden Zahnersatz wie eine Brücke oder ein Implantat versorgt werden können oder sind solche Behandlungsformen nicht gewünscht, bietet sich herausnehmbarer Zahnersatz an.

Unterschieden werden Teilprothesen zum Schließen größerer Zahnlücken und Vollprothesen, die der Versorgung des gesamten zahnlosen Kiefer dienen. Vollprothesen werden beim zahnlosen Kiefer verwendet und finden allein durch die Saugwirkung zwischen Prothese und Mundschleimhaut Halt. Für Teilprothesen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Befestigung an den verbleibenden eigenen Zähnen.

Modellgussprothesen
Modellgussprothesen stellen eine Möglichkeit der langfristigen Versorgung größerer Zahnlücke dar. Sie besitzen ein gegossenes Prothesengerüst und Klammern aus einer Metalllegierung (z.B. aus Kobalt, Chrom und Molybdän). Sie verleihen dieser Prothesenart eine gute Stabilität sowie eine gute Kraftverteilung auf die tragenden Zähne. Fehlendes Zahnfleisch und Zähne in den Gebisslücken werden durch Kunststoff und vorgefertigte künstliche Zähne ausgefüllt.
Befestigt wird diese Teilprothese an den verbleibenden Zähnen über die Gussklammern des Prothesengerüstes, deren Auflagefläche in die eigenen Zähne eingeschliffen wird. Weitere Auflageflächen der Teilprothese an den natürlichen Zähnen dienen der besseren Druckverteilung und der Entlastung des darunter liegenden Zahnfleisches / des Kiefers.

Die Vorteile:
  • Mögliche Dauerlösung
  • Geringer Substanzverlust an den eigenen Zähnen
  • Relativ preiswertes Verfahren
  • Einfache Handhabung und Reinigung möglich
  • Bei erneutem Zahnverlust Ausbau der Prothese möglich
Die Nacheile:
  • Durch seitliche Belastung der Zähne kann es zur Lockerung / evtl. Verlust der Zähne kommen
  • Erhöhte Kariesgefahr an den Kontaktstellen
Geschiebeprothesen
Teilprothesen können nicht nur über Klammern an den übrigen natürlichen Zähnen befestigt werden. Weitere Möglichkeiten bieten so genannte Geschiebeprothesen, die an der Innenseite von zwei Kronen befestigt werden können.

Die Prothese wird hier in die vorgesehene Befestigungsmöglichkeit an der Kroneninnenseite eingeschoben, was ihr einen guten Halt und Stabilität verleiht. Nach außen sind die Geschiebe nicht sichtbar. Alternativ kann die Prothese auch über so genannte Anker, Riegel oder Stege mit dem Restgebiss verbunden werden. Sie lässt sich dennoch jederzeit z.B. zur Reinigung herausnehmen.

Besondere Eigenschaften:
  • Alternative zu Implantat bei einseitigem Verlust der Zähne
  • Gute Ästhetik, da die Befestigung nach außen kaum sichtbar ist
  • Guter Halt und Stabilität
  • Guter Tragekomfort
  • Einfache Reinigung
Nachteile:
  • Geringe Auflagefläche - oft Unterfütterung nötig
  • Zwei Zähne müssen beschliffen werden
Teleskopprothesen
Teleskopprothesen dienen zum Schluss großer Zahnlücken und setzen wie Geschiebeprothesen das Vorhandensein mehrerer überkronungsfähiger Naturzähne voraus. Sie ähneln in ihrem Aufbau der Modellgussprothese. Im Gegensatz zu dieser findet hier jedoch die Befestigung nicht über Klammern, sondern über Teleskopkronen (Doppelkronen) in den Prothesenzähnen statt, die exakt zu speziell überkronten eigenen Zähne passen.

Die Befestigung der Prothese ist mit einer Art Schlüssel-Schloss-Prinzip vergleichbar, bei der der Pfeilerzahn den Schlüssel darstellt, der sich exakt in der vorgesehenen Krone (das Schloss) eingefügt und der Prothese optimalen Halt gibt. Der herausnehmbare Zahnersatz wird somit auf einer festsitzenden primären Konstruktion verankert.


Besondere Eigenschaften/Vorteile:
  • Gute Ästhetik, da Klammern nicht sichtbar
  • Sehr gute Funktionalität (kauen, sprechen, etc.) die Prothese hält
  • Gute Druckverteilung, das Zahnfleisch wird nicht oder kaum belastet
  • Sehr guter Halt und Stabilität
  • Einfache Mund- und Teilprothesenhygiene
  • Bei erneutem Zahnverlust erweiterbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Keien seitliche Belastung der Zähne
Nachteil:
  • Zahnersatz ist herausnehmbar
Vollprothesen
Vollprothesen dienen der Versorgung eines komplett zahnlosen Kiefers. Sie bestehen aus einem Prothesenkörper (Kunststoff, teilweise auch mit Metall) auf dem die künstlichen Zähne angebracht werden. Ihren Halt findet diese Prothese über ihre Anhaftung an der darunter liegenden Schleimhaut mit Kieferkämmen und Gaumen. Durch einen Saugeffekt entsteht Unterdruck. Bei guter Anpassung sollte die Prothese ohne weitere Hilfsmittel wie Haftcremes alleine über ihre Saugkraft an der Schleimhaut halten. Viel und zäherer Speichel fördert diesen Halt.

Im Oberkiefer dient der Gaumen als zusätzliche Auflagefläche für einen hier vorhandenen „Mittelteil“ der Prothese. Dies verleiht ihr eine relativ gute Stabilität. Im Unterkiefer ist dies aufgrund der dort befindlichen Zunge nicht möglich. Die Prothese ist dort hufeisenförmig, sie besitzt keinen Mittelteil. Umso wichtiger ist daher die optimale Anpassung an die individuelle Form der Kieferkämme des Patienten.

Implantatgetragene Vollprothese - siehe Mini Implantate
Alternativ können Vollprothesen durch Implantate, also in den Kiefer eingesetzte, festsitzende künstliche Zahnwurzeln im Kiefer verankert werden. Dies verleiht ihnen in der Regel einen stabileren Halt im Mund. Man spricht in diesem Fall von implantatgetragenem herausnehmbaren Zahnersatz.

Vorteil:
  • Die Prothese hält wieder fest im Mund
Nachteil:
  • Putzen der Implantate
Weitere Informationen zu Mini-Implantaten finden Sie hier.

 



 

Behandlungsschritte
  1. Um eine Zahnprothese anfertigen zu können, muss zunächst ein Abbild des noch vorhandenen Gebisses genommen werden. Dieser Vorgang wird als Erst- oder Situationsabformung bezeichnet.
  2. Bei Teilprothesen müssen bei z.B. Teleskopkronen- oder Modellgussprothesen (siehe entsprechende Abschnitte) die verbleibenden natürlichen Zähne an den vorgesehenen Befestigungsstellen vorbereitet (beschliffen) werden. Dies geschieht je nach Eingriffsart und Wunsch des Patienten in örtlicher Betäubung.
  3. Für die Abformung wird jeweils für den Ober- und Unterkiefer eine hufeisenförmige Metallform mit einer weichen Abdruckmasse gefüllt. Das genaue Vorgehen ist abhängig von der Art des Verfahrens. Durch die Abformung entsteht ein negativer Abdruck des Kiefers und des restlichen Gebisses. Außerdem werden verschiedene funktionsdiagnostische Kiefermaße genommen, die dem möglichst genauen Nachempfinden des gesamten Kiefers im Dentallabor dienen.
  4. Für den Zeitraum zwischen Abformung und Fertigstellung der Prothese werden bei manchen Teilprothesenvarianten, z.B bei Teleskopkronen, die beschliffenen Zähne mit einem Kunststoffprovisorium versorgt.
  5. Bei Vollprothesen werden im Labor individuelle Abdrucklöffel hergestellt, mit denen dann eine so genannte Funktionsabformung abgenommen wird. Diese gibt die individuelle Form des Weichgewebes, also z.B. des Zahnfleisches, genau wieder und ist daher für die spätere „Ventilfunktion“ und damit den guten Sitz und die Haftung der Prothese verantwortlich.
  6. Aus den so gewonnenen Abdrücken und Messdaten kann im eigenen Dentallabor ein Gipsmodell des Kiefers und der restlichen Zähne gegossen und im sogenannten Artikulator Ihre genaue Gebiss-Situation nachempfunden (simuliert) werden.
  7. Im Gespräch zwischen Arzt und Patient werden weiterhin die genaue Form, Farbe und Länge der neuen Zähne abgestimmt.
  8. Anhand des Gipsmodells wird die vorläufige Prothese aus Wachs gefertigt. Dieses kann Ihnen nun in einer weiteren Sitzung in der Zahnarztpraxis eingesetzt und nachbearbeitet werden, um eine optimale Anpassung der Prothese an Ihren Kiefer zu gewährleisten. Dabei sind wir Zahnärzte auf ihre aktive Mitarbeit angewiesen, da die Prothese nicht nur genügend Platz finden soll. Ein natürliches Schließen des Mundes und Ihrer Kiefer, die Bewegungen Ihrer Gesichtsmuskulatur sollen uneingeschränkt und möglich sein und ganz natürlich wirken
  9. Im Dentallabor wird anschließend die endgültige Prothese gefertigt., die dann in einer weiteren Sitzung in der Praxis erprobt und bei Bedarf vor Ort angepasst werden kann. Auch in der Folgezeit können, wenn nötig, noch kleinere Änderungen vorgenommen werden.
Weitere Informationen zur Reinigung von Prothesen finden Sie hier.